Das Projekt

Verantwortliche Personen
Fr. Dorothea Störtkuhl

Dr. Dorothea Störtkuhl
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Sr. Mary Mutie
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Sr. Angeline Simatei
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Sr. M Lucy Mbugua

Sr. Lucy Mbugua
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Sr. Terry

Sr. Bernadett

Unser Ziel

Wir wollen dort erst einmal eine Versorgung von schwangeren Frauen, Frauen und deren Kinder aufbauen.

Der erste Schritt mit der Renovierung des Kreißsaales ist geschehen.

Der 2. Schritt ist dort einen Operationssaal zu errichten, in dem Notkaiserschnitte durchgeführt werden.

Gleichzeitig möchten wir fest eine Hebamme anstellen, die in die kleinen Ortschaften außerhalb fährt, um dort Gesundheitsprävention und Aufklärung vornehmen zu können. Dazu müssen wir ein Auto kaufen und die monatlichen Lohnkosten aufbringen.

Unser ganz großes Ziel ist, dort eine fest gynäkologische Ambulanz zu installieren, bei der zu festen Zeiten eine Gynäkologin/Gynäkologe vor Ort ist.

Warum Frauen?

Warum stellen wir die Gesundheit der Frau in den Fokus?

Laut Deutschem Ärzteblatt ist mit einer deutlichen Zunahme der Müttersterblichkeit zu rechnen; hier ein Auszug aus dem Artikel von 1.12.2022/deutsches Ärzteblatt:

„Afrika muss offenbar Rückschläge im Kampf gegen die hohe Kinder- und Mütter­sterb­lichkeit verkraften. Der Kontinent verzeichnete laut Weltgesundheitsorganisation WHO in den vergangenen Jahrzehnten eine der eindrucksvollsten Senkungsraten weltweit – „aber dieser Schwung lässt nach“, warnte WHO-Regionaldirektorin Matshidiso Moeti heute in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville.

Neue Berechnungen gehen davon aus, dass bis 2030 etwa 390 Frauen je 100.000 Geburten sterben. Das liege über dem Weltdurchschnitt (2011 je 100.000) und deutlich über der europäischen Rate von 13 je 100.000.

Selbst das Erreichen des nachhaltigen UN-Entwicklungsziels (70 je 100.000) wäre für Afrika ein „unreali­s­ti­scher Kraftakt“, so die WHO. Ähnliche, wenngleich weniger dramatische Zahlen verzeichnet Afrika bei der Kin­dersterblichkeit.“

Natürlich wollen wir mit diesen Maßnahmen auch eine bessere Versorgung der Männer erreichen, denn in diesen Strukturen erreicht man die Versorgung der Manner am besten durch eine gute Versorgung der Frauen und Kinder.

Die Entstehung

Das Krankenhaus St Clair liegt in der Kreisstadt Bungoma. Diese Stadt hat ca. 1,2 Millionen Einwohner.

Die Little Sr of Sanct Francis führen dort 2 Krankenhäuser. Eines liegt direkt in Bungoma, das Krankenhaus St. Damiano. Dieses versorgt direkt in Bungoma die Menschen unentgeltlich. Dort werden auch größere Operationen durchgeführt.

Die Gesundheitseinrichtung St. Clair wurde 1991 von den Little Sisters Of St Francis  gegründet. St Clair liegt ca. 45 min. vom Haupthaus entfernt.

Bevor es ein Gesundheitszentrum wurde, versorgten die Schwestern dort v. a. Kinder mit Behinderungen und boten diesen Menschen ein Zuhause. 1991 erkannten die Schwestern die Versorgungsnot und gründeten eine Gesundheitseinrichtung.

Anfangs existierte nur eine Apotheke, um Medikamente für die Kinder, die im REHA -ZENTRUM und in der Schule waren, bereit zu stellen. Daraus entwickelte sich eine Art Gesundheitsversorgung. Seit dieser Zeit bieten die Little Sisters Of St Francis den Kindern und umliegenden Gemeinden Gesundheitsdienste an.

2009 wurde das St Clair Medical Center dann auch in der Liste der medizinischen Versorgungszentren von Kenia aufgenommen.

Aktuell beläuft sich das Einzugsgebiet auf eine Bevölkerungszahl van ca. 5000.

Es zählt somit zu den wichtigsten Anbietern präventiv fördernder, heilender und hochwertiger Gesundheitsmedizin in Kenia

St. Clair – Dienstleistungen

  • Ambulante Versorgung für Kinder und Erwachsenen
  • Stationäre Versorgung (v.a. Malaria-Patienten, Innere Medizin)
  • Laboruntersuchungen vor Ort
  • Betreuung der Mütter durch Hebammen und bei Bedarf durch eine/einen Gynäkologen
  • Eine Apotheke für die Versorgung der Menschen mit Medikamenten (kostenlos)
  • Kreißsaal zur Entbindung
  • Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder
  • Umsetzung der Impf-Kampagne (gefördert durch das Kenianische Gesundheitsministerium)

Spenden

Mit Ihren Spenden haben wir folgendes umgesetzt:

  • Kauf eine Waschmaschine für das Zentralkrankenhaus in Bungoma
  • Renovierung des Kreißsaales:- Einbau von Waschbecken
    - Installation einer Dusch damit die Frauen sich waschen können
    - Verlegung von Boden-Fliesen
    - Kauf von Matratzen und Bettwäsche
    - Kauf von Moskitonetzen
    - Streichen der notwendigen Betten , Wände, Modernisierungsarbeiten
  • Kauf von OP-Instrumenten
  • Kauf von Milchpumpen
  • Kauf eines Autoklaven für das Zentralkrankenhaus in Bungoma

Durch diese Maßnahmen habe wir erreicht, dass die Geburtenzahlen in unserer Einrichtung angestiegen sind und auch die Ambulanz mit Müttern und deren Kinder mehr besucht wird, so dass das Impfangebot mehr wahr genommen wird.

Unser Spendenkonto

Missionszentrale der Franziskaner e.V.

Sparkasse Köln Bonn
IBAN: DE83 3705 0198 0025 0014 47
BIC: COLSDE33XXX
Verwendungszweck: 71240 Frauengesundheit Kenia

Bitte geben Sie für die Spendenquittung ihre Adresse auf der Überweisung an.